Öl und Gas

Gewerbe preferiert englische Lebensversicherung

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Dank der EU-Harmonisierung können die deutschen Bürger seit rund 15 Jahren auch von einer Errungenschaft des britischen Versicherungswesens profitieren – der Englische Lebensversicherung. Diese bietet unter anderem den Vorteil, dass die Renditen oft deutlich höher sind als jene der heimischen Produkte in diesem Bereich. Darüber hinaus bevorzugen die Versicherungsnehmer bei der englischen Lebensversicherung (lifeinsurance.org/term-life-insurance/) auch die flexibleren Modalitäten, was die Ein- und Auszahlungen angeht. Ursache dafür ist, dass die Versicherer in England aufgrund der Gesetzgebung einen größeren Spielraum bei der Anlage der Gelder haben. In Deutschland ist dies zum Beispiel so geregelt, dass die Anbieter von Lebensversicherungen mehr als die Hälfte des Kapitals in weniger riskante Anlageformen investieren müssen. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Transparenz der Kostenstruktur. Das Interesse an der englischen Lebensversicherung hat allerdings erst bzw. insbesondere in den letzten Jahren deutlich zugenommen.Bei der englischen Lebensversicherung handelt es sich um eine fondsgebundene Art der Lebensversicherung, das heißt die Gewinne werden unter anderem über Investitionen in Aktienfonds erzielt. Dass insbesondere diese in der letzten Zeit diversen Schwankungen unterworfen waren, muss an dieser Stelle wohl nicht größer betont werden.

Dennoch sind nach wie vor insbesondere Privatkunden, aber auch Unternehmen der Öl und Gas Industrie sowie des Handels und Gewerbes an den englischen Lebensversicherungen interessiert – auch hier sind es oftmals die deutlich besseren Renditechancen, die ausschlaggebend sind. Britische Policen sind im Gegensatz zu den deutschen Lebens- und Rentenversicherungen näher dran am Geschehen, so fallen die Gewinnbeteiligungen zwar oft höher aus, auf der anderen Seite können jedoch auch die Verluste dementsprechend höher ausfallen. Um dem entgegen zu wirken sind bei der englischen Lebensversicherung jedoch auch Rückstellungen vorgesehen, die in den schlechteren Zeiten den drohenden Aufprall abfedern sollen. Um den Anlegern eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wacht nicht nur die britische Aufsichtsbehörde über die Geschäfte der britischen Versicherer, sondern auch die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht.